Bereich III: Umwelterziehung

In unserer Arbeit mit den Tieren fühlen wir uns auch dem Umweltschutz verpflichtet.

Unsere Weideflächen werden schonend bewirtschaftet, ohne dass durch schwere Maschinen Boden schadverdichtet oder zerstört wird.
Durch das Einbeziehen von Kindern und Jugendlichen in die alltäglich im Schutzhof anfallenden Tätigkeiten wird ihnen unser Anliegen, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, ganz selbstverständlich vermittelt.


Bereich III Umwelterziehung - in Planung

Die Umweltprobleme sind derzeit deutlich sichtbar! Umweltkatastrophen, mögen sie auch noch so gering sein, beherrschen und erschweren immer mehr unser Leben.
Durch zu viele Abgase und Schadstoffe, die in der Industrie oder auch beim Verbrennen von Treibstoff im Motor eines KFZ entstehen, steigen diese Schadstoffe in die Atmosphäre empor, verringern die Ozonschicht, der Treibhauseffekt nimmt immer stärker zu. Die Jahreszeiten kommen durcheinander, ein richtiger Winter bleibt aus, der womöglich gefährliche Insekten abtötet und eigentlich einen wesentlichen Bestandteil für Ernte, Umwelt und Natur beiträgt!


Der Mensch versucht immer stärker, neue und vor allem größere Technologien zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, ohne großartig darüber nachzudenken, welche Belastung allein die industrielle Produktion für die Umwelt und die Atmosphäre darstellt.
Der Mensch möchte immer schneller/ mehr ein moderneres und von Technik beherrschtes Leben, ohne Rücksicht auf Verluste; nur, um immer weniger Arbeitsaufwand zu haben, da Arbeit für viele eine körperlich zu schwere Arbeit darstellt/ mit sich bringt.

Nun gibt es aber Leute, welche eingesehen haben, dass ohne nachhaltiges Wirtschaften, d.h. mit weitaus geringeren Belastungen für die Umwelt einen größeren Nutzen für alle Menschen zu erwirtschaften, unsere Umwelt sonst nicht mehr zu retten sein wird!


Was versuchen wir also, bezüglich dieser Umweltprobleme mit unserer Umwelterziehung zu erreichen?!

Unsere Umwelterziehung soll in erster Linie den zukünftigen und nachfolgenden Generationen gewidmet werden, d.h.: Kindern, Jugendlichen, Auszubildenden aus der Land - und Forstwirtschaft sowie (Fachschul -) Studenten in der Fortbildung zum/r staatlich geprüften Betriebswirt/in (Fachrichtung Landbau und Agrarwirtschaft).

Wir möchten Probleme, evtl. Erfolge und vor allem Lösungen/ - swege von artgerechtem Naturschutz und schonender sowie energiesparender Landschaftspflege darstellen.

Durch den Einsatz von Holzrückepferden (Kaltblütern) kann der Forst schonend von kranken, morschen oder herumliegenden Bäumen, Zweigen oder Ästen befreit werden, ohne dass durch schwere Maschinen mehr Wald abgerodet und der Boden durch häufiges Befahren von Maschinen schadverdichtet bzw. dessen gesamte Struktur zerstört wird.

Das Pflegen der Weiden und Anlagen durch verstärkten Einsatz der Pferde, z.B. beim Eggen oder Abziehen der Flächen gehört natürlich auch zu unserem Einsatz und Engagement bezüglich des Umwelt - und Naturschutzes.

Ein Anlegen von neuen (Feucht -) Biotopen wird sich als sinnvoll erweisen, da bei uns sehr seltene Tiere beheimatet waren und sind (wie Feuersalamander, verschiedenste Krötenarten, Kolkraben usw.) und der Lebensraum solcher für die Natur sehr wichtigen Amphibien durch unsachgemäße Pflege und/oder zu starken Einsatz von schweren land - und forstwirtschaftlichen Maschinen und Geräten zunehmend ihren Lebensraum zerstört und diese besonderen Lebewesen aus ihrem bisherigen Lebensraum/ Umfeld vertreiben!

Durch Führungen oder z.B. auch praktischen Unterricht soll Kindern und Jugendlichen Fachwissen rund um die Probleme, Erfolge und Lösungen zu Natur - und Umweltschutz/ - pflege detailliert vermittelt werden. Für Auszubildende der Land - und Forstwirtschaft, Studenten aber auch für alle anderen Interessenten ist es besonders wichtig, umweltschonendes und energiesparendes Wirtschaften kennen zu lernen, damit sie dies anschließend in der Praxis effektiv einsetzen können. Dies soll anhand von kleineren "Arbeitseinsätzen" vermittelt werden, damit sie die Auswirkungen ihrer Tätigkeit selbst sehen und verbessern können!

AKTIV am Umwelt - und Naturschutz teilzunehmen ist für alle effektiver, als nur Fachvorträgen zuzuhören und das Zerstören der Umwelt anzusehen!